**Hinweis:** Die Beschreibungen in diesem Artikel gelten für Ubuntu Server oder Ubuntu Desktop. Debian-Nutzer verwenden die gleichen Befehle, verschaffen sich aber mit
**Hinweise:** Die Beschreibungen in diesem Artikel gelten für Ubuntu Server oder Ubuntu Desktop. Debian-Nutzer verwenden die gleichen Befehle, verschaffen sich aber mit
`su -`
`su -`
administrative Rechte im Terminal und lassen „sudo“ weg.
administrative Rechte im Terminal und lassen „sudo“ weg.
**Platzhalter** schreiben wir immer in eckigen Klammern "[...]". Ersetzen Sie diese mit den Angaben für Ihr System.
## Die klassische Apache-Installation
## Die klassische Apache-Installation
Für die Installation des Webservers Apache starten Sie im Terminal
**Schritt 1:**Für die Installation des Webservers Apache starten Sie im Terminal
`sudo apt install apache2`
`sudo apt install apache2`
Der Serverdienst wird automatisch aktiviert und gestartet. Im Webbrowser rufen Sie „http://[MeinServer]“ auf. Den Platzhalter ersetzen Sie durch die IP-Adresse oder den Namen des Servers, an den Sie abhängig vom Router „.local“ oder „.fritz.box“ anhängen können oder müssen. Sie sehen dann die Apache-Startseite („/var/www/index.html“).
Der Serverdienst wird automatisch aktiviert und gestartet. Im Webbrowser rufen Sie „http://[MeinServer]“ auf. Den Platzhalter ersetzen Sie durch die IP-Adresse oder den Namen des Servers, an den Sie abhängig vom Router „.local“ oder „.fritz.box“ anhängen können oder müssen. Sie sehen dann die Apache-Startseite („/var/www/index.html“).
Für die PHP-Basisinstallation genügt die Zeile
**Schritt 2:**Für die PHP-Basisinstallation genügt die Zeile
`sudo apt install php`
`sudo apt install php`
Falls es für eine Webanwendung erforderlich ist, installieren Sie ein Datenbanksystem.
**Schritt 3:**Falls es für eine Webanwendung erforderlich ist, installieren Sie ein Datenbanksystem.
`sudo apt install mariadb-server`
`sudo apt install mariadb-server`
Für die Erstkonfiguration von Maria DB starten Sie
**Schritt 4:**Für die Erstkonfiguration von Maria DB starten Sie
`sudo mysql_secure_installation`
`sudo mysql_secure_installation`
und werden nach dem aktuellen Passwort gefragt. Da noch keines vergeben ist, bestätigen Sie mit der Eingabetaste. Die Frage „Switch to unix_socket authentication“ beantworten Sie mit „n“, was Sie mit Eingabetaste bestätigen. Die nächste Frage „Change the root password?“ beantworten Sie ebenfalls mit „n“. Bei den weiteren Fragen übernehmen Sie die Vorgaben.
und werden nach dem aktuellen Passwort gefragt. Da noch keines vergeben ist, bestätigen Sie mit der Eingabetaste. Die Frage „Switch to unix_socket authentication“ beantworten Sie mit „n“, was Sie mit Eingabetaste bestätigen. Die nächste Frage „Change the root password?“ beantworten Sie ebenfalls mit „n“. Bei den weiteren Fragen übernehmen Sie die Vorgaben.
Erstellen Sie mit den folgenden vier Befehlszeilen einen administrativen Benutzer für Maria DB:
**Schritt 5:**Erstellen Sie mit den folgenden vier Befehlszeilen einen administrativen Benutzer für Maria DB:
```
```
sudo mariadb
sudo mariadb
...
@@ -35,7 +39,7 @@ exit;
...
@@ -35,7 +39,7 @@ exit;
Statt des Platzhalters „[Passwort]“ setzen Sie ein Passwort ein. Es muss keinen hohen Sicherheitsanforderungen genügen, weil Maria DB nur lokal erreichbar ist.
Statt des Platzhalters „[Passwort]“ setzen Sie ein Passwort ein. Es muss keinen hohen Sicherheitsanforderungen genügen, weil Maria DB nur lokal erreichbar ist.
Installieren Sie das Datenbank-Frontend **Phpmyadmin**. Darüber können Sie neue Datenbanken erstellen sowie Benutzer und Zugriffsrechte verwalten:
**Schritt 6:**Installieren Sie das Datenbank-Frontend **Phpmyadmin**. Darüber können Sie neue Datenbanken erstellen sowie Benutzer und Zugriffsrechte verwalten:
`sudo apt install phpmyadmin`
`sudo apt install phpmyadmin`
...
@@ -97,3 +101,7 @@ Ubuntu-Nutzer installieren eine aktuelle Docker-Version am einfachsten als Snap:
...
@@ -97,3 +101,7 @@ Ubuntu-Nutzer installieren eine aktuelle Docker-Version am einfachsten als Snap:
In den Repositorien der Distributionen finden Sie meist nur ältere Versionen. Nutzer von Debian oder Raspberry-Pi OS-können https://download.docker.com als aktuellere Paketquelle einbinden. Anleitungen dafür finden Sie unter https://docs.docker.com/engine/install.
In den Repositorien der Distributionen finden Sie meist nur ältere Versionen. Nutzer von Debian oder Raspberry-Pi OS-können https://download.docker.com als aktuellere Paketquelle einbinden. Anleitungen dafür finden Sie unter https://docs.docker.com/engine/install.
**Wichtige Hinweise und Erläuterungen:** Wir gehen in diesem und den folgenden Artikeln davon aus, dass Sie Docker als Snap-App installiert haben. Docker läuft dabei als Daemon mit root-Rechten und alle Docker-Befehle müssen mit erhöhten Rechten gestartet werden ("sudo"). Unter https://m6u.de/DOCK haben wir eine Installationsvariante beschrieben, die ohne root-Rechte auskommt ("Docker-rootless"). Die Installationsvarianten (Snap, root, rootless) haben keinen Einfluss auf die Grundfunktionen. Bei Docker-Volumes gibt es aufgrund der Zugriffsrechte jedoch einiges zu beachten.